RADIOEMBOLISATION

RADIOEMBOLISATION (transarterial radioembolization  – TARE oder selective internal radiation therapy /em> – SIRT)

Die Radioembolisation ist eine Methode zur Behandlung von Leberkrebs. Sie beruht auf der Einführung von Molekülen mit radioaktiven Isotopen solchen wie: Iod 131 (131 J) oder Yttrium 90 (90 Y) direkt in die Leberarterien. Während der Behandlung werden Millionen radioaktiver Mikrosphären in die gewählte Lokalisierung eingeführt, die in den tumorversorgenden kleinen Arterien stecken bleiben, wobei sie eine hochenergische und zugleich schwach penetrierende Beta-Strahlung emittieren.

Der Vorteil der Radioembolisation im Gegensatz zur Bestrahlung von außen ist, dass lediglich das kranke Gewebe bestrahlt wird und dass gesunde Zellen geschont werden. Die Behandlung sollte ausschließlich in Zentren durchgeführt werden, die über eine bestimmte technische Einrichtung und entsprechende Erfahrung verfügen.

Die Radioembolisation ist eine palliative Prozedur, die am häufigsten bei Patienten mit Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium angewandt wird. Sie wird bei Patienten mit nicht mehr operierbaren primären Lebertumoren und mit nicht mehr operierbaren Tochtergeschwülsten in der Leber aus anderen Teilen des Körpers, z.B. aus der Brust, dem Darm und anderen, durchgeführt. Die Behandlung kann die einzige Therapiemöglichkeit für Patienten sein, bei welchen die Chemotherapie sich als unwirksam oder ausgeschlossen erwiesen hat. Eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung der Radioembolisation ist, dass der Patient eine noch gut funktionierende Leber haben muss. Vor der Behandlung müssen beim Patienten auch intrapulmonale arteriovenöse Fisteln ausgeschlossen werden.

Der Eingriff wird einmalig durchgeführt, falls es sich um einen kranken Leberlappen handelt. Wenn beide Leberlappen erkrankt sind, wird der Eingriff innerhalb mehreren Wochen wiederholt. Der Krankenhausaufenthalt beträgt meistens 2 Tage und der Eingriff dauert ca. 45 Minuten. Die Radioembolisation wird meistens durch die Patienten sehr gut toleriert. Nach dem Eingriff können jedoch Bauchschmerzen, Fieber, mäßige Übelkeit und Müdigkeit bis zu wenigen Wochen auftreten.

ECZ Innowacje
Innovation for health

Borowa Strasse 14/18, 05-400 Otwock
Telefonnummer: +48 22 710 33 00
E-Mail: info@inn4health.com

Patienten / POLEN
tel.: +48 22 710 33 00
PATIENTEN – MÄRKTE AUS MITTEL- UND OSTEUROPA UND RUSSLAND
+48 22 710 33 03, + 48 785 85 84 29
PATIENTEN – AUSLÄNDISCHE MÄRKTE
(mit Ausnahme der Märkte aus Mittel- und Osteuropa und Russland)
+48 22 710 33 01, +48 695 396 014

 

REGISTRIERUNG / GENTESTS
und mehr Informationen über Gentests

STANDORT  -  WARSCHAU / OTWOCK
+48 710 33 01 (WARTUNG AUF ENGLISCH)